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Gartengestaltung und Pflege-Gartenteich
Für den Garten sind Wasserstellen wertvolle Gestaltungselemente.
Sie bieten Lebensräume für besondere Pflanzen und Tiere, dienen
Singvögeln als Tränke und schaffen eine angenehme Atmosphäre.
Mit schwarzer Kunststoffplane lassen sich relativ einfach individuelle
Wassergärten schaffen, die bei fachgerechter Ausführung viele
Jahre Freude machen.
Auch spezielle Kunststoffbecken haben sich beim Teichbau bewährt.
Allerdings geben die starren Becken - anders als die flexiblen Teichfolien
- bestimmte Formen vor. Beide Materialien müssen gleichermaßen
richtig bearbeitet und in den Boden eingebaut werden, damit schöne
und langfristig dichte Wasserstellen/Gartenteich entstehen.
Lage und Größe
Ein Teich läßt sich an fast jedem Ort im Garten anlegen.
Es gibt keine strengen Regeln zur Bestimmung der Lage. Entscheidend ist,
wie sich der Wassergarten entwickeln soll und welche Pflanzen er beherbergt.
So bevorzugen Seerosen eine sonnige Lage, während weniger lichtbedürftige
Unterwasserpflanzen auch im Halbschatten noch gut zurecht kommen.
Die Größe des Teichs sagt nichts darüber aus, wieviel
Freude er bereitet. Selbst ein kleiner Tümpel, der mit Hilfe einer
Mörtelwanne oder einem Folienreststück entsteht, kann Ihren
Garten bereichern und dient Singvögeln als willkommene Tränke.
Der richtige Platz
Eine vollsonnige Lage kann eine starke Erwärmung zur Folge haben,
die den Algenwuchs begünstigt. Gegen diesen unerwünschten Effekt
helfen Schatten spendende Schwimmpflanzen. Wenn Sie sich allerdings für
einen Platz entschieden haben, der für Wasserpflanzen zu dunkel ist,
können Sie durch das Auslichten störender Gehölze die Lichtverhältnisse
verbessern.
Soll ein naturnaher Gartenteich entstehen, dann ist eine geschützte
Randlage besser geeignet als ein Platz in der Nähe des Hauses. Eine
Wasserstelle an der Terrasse können Sie zum Beispiel mit einem dichten
Grüngürtel umgeben und so stellenweise unzugänglich machen.
Großer oder kleiner Teich
Kleine Wasserstellen aus Kunststoffwannen oder Folienstücken lassen
sich jederzeit und überall im Garten anlegen. Sie können als
Sumpfbecken, Vogeltränken oder Sprudelteiche dienen. Dagegen sollte
das Anlegen eines großen Teiches gründlich geplant und vorbereitet
werden. Er soll ja viele Jahre zum Garten gehören und wesentlich
zum Charakter der Anlage beitragen.
Die Kosten für einen großen Gartenteich lohnen sich langfristig
nur, wenn die Lage, die Größe und die Art der Gestaltung aufeinander
abgestimmt sind. Wenn Sie noch unsicher sind, sollten Sie zunächst
einen "Testteich" an einer abseits gelegenen Stelle Ihres Gartens
anlegen. Bei dieser Gelegenheit bekommen Sie auch Übung im Umgang
mit der Folie und anderen Teichbaumaterialien. Der kleine Teich kann auch
erhalten bleiben, wenn danach in zentraler Lage eine große Wasserstelle
entstehen soll.
Das richtige Material
Die Anlage kleiner Wassergärten ist mit Hilfe von speziellen Teichbaustoffen
in jedem Garten möglich. Das können starre Kunststoffbecken
oder auch elastische Folien sein.
Dabei haben Sie bei der Verwendung von Teichfolien wesentlich mehr kreative
Freiheit. Denn mit diesem Material können Sie Ihrem Teich problemlos
eine Form Ihrer Wahl geben. Die Folie läßt sich leicht verlegen,
ist robust und im Vergleich zu Kunststoffbecken relativ preisgünstig.
Die starren Becken geben zwar eine bestimmte Form vor, sind dafür
aber stabiler und halten auch stärkeren Belastungen stand.
Die Beschaffung der nötigen Materialien sollte Ihnen keine Probleme
bereiten. Auf Bestellung können Sie im Praktiker Markt Folien in
jeder beliebigen Größe bekommen. Und auch Kunststoffbecken
sind in zahlreichen Größen und Formen erhältlich.
Folienteich
Wenn Sie einen kleinen Folienteich mit nur wenigen Quadratmetern Fläche
ausheben möchten, können Sie diese Arbeit von Hand erledigen.
Markieren Sie dazu an einer geeigneten Stelle die Eichfläche mit
Pflöcken oder mit Sand, und stechen Sie mit dem Spaten einen Graben
in entsprechender Größe und Form aus.
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