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Grundstücksrecht
> Grunderwerbssteuer |
Die Grunderwerbssteuer |
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| Rechtsgrundlage
ist das Grunderwerbsteuergesetz |
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Wer ist der Steuerschuldner?
Die an einem Erwerbsvorgang als Vertragsteile beteiligten Parsonen.
Beim Erwerb im Enteignungsverfahren der Erwerber. Beim Meistgebot
im Zwangsversteigerungsverfahren, der Meistbietende.
Wieviel Steuer ist zu zahlen?
Der Steuersatz beträgt 3,5 % der Gegenleistung (u.a. Kaufpreis;
Übernahme von Belastungen; Gewährung von Wohn-/Nutzungsrechten).
Welches Finanzamt ist für die
Grunderwerbsteuer zuständig?
In der Regel ist das Finanzamt zuständig in dessen Bezirk das
Grundstück liegt.
Zeitpunkt des entstehens der Grunderwerbsteuer
Mit Abschluß des Verpflichtungsgeschäftes zB. Abschluß
des Kaufvertrages §433 BGB.
Die Fälligkeit der Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbssteuer wird einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides
fällig.
Die Bemessungsgrundlage
Grundsatz: Die Steuer bemisst sich nach dem Wert der Gegenleistung.
Wer muss Grundstückerwerbsvorgänge
beim Finanzamt anzeigen?
Soweit die Grundstücksübertragungen durch notarielle, gerichtliche
oder behördliche Urkunden erfolgen, haben dies die Notare, Gerichte
oder Behörden dem zuständigen Finanzamt nach amtlich vorgeschriebenen
Vordruck anzuzeigen. Der Anzeige ist eine beglaubigte Ausfertigung
der Urkunde beizufügen. In allen anderen Fällen sind die beteiligten
Erwerber und Veräußerer zur Anzeige beim zuständigen Finanzamt verpflichtet.
Der Anzeige sind privatschriftliche Verträge/Vereinbarungen beizufügen.
Die Anzeigen gelten als Steuererklärung. |
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