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Baustoff Ziegel |
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Der massive Hausbau mit Ziegel |
Schon ein Blick in die
Vergangenheit zeigt: Seit Jahrtausenden werden Häuser mit gebrannten
Ziegeln gebaut. An der Beliebtheit hat sich bis heute nichts geändert.
Statistiken belegen, dass über 85 Prozent aller Ein- und Zweifamilienhäuser
massiv gebaut werden - der überwiegende Teil davon mit Ziegeln.
Das hat gute Gründe: Der natürliche Baustoff schwindet
nicht, ist extrem widerstandfähig gegen mechanische und chemische
Belastungen, praktisch unverrottbar und sorgt für ein angenehmes,
allergenfreies Wohnklima.
Ziegelbauten haben eine sehr lange Lebensdauer: Über 100
Jahre bleiben solche Massivhäuser in Form. Das bedeutet einen
sicheren Werterhalt. 40 bis 50 Jahre nach der Errichtung ist ein
Ziegelhaus im Vergleich zu anderen Bauweisen sogar um bis zu 30
Prozent mehr wert.
Die Wände des Hauses sind multifunktionelle Bauteile; ihre
Leistung erschöpft sich nicht nur in Begrenzung von Räumen.
Innenwände übernehmen andere Funktionen als tragende Außenwände.
In der Baugeschichte traditionell bewährt, sind Ziegel auch
als modernste Baustoffe in der Lage, die heutigen strengen Auflagen,
Verordnungen und Normen optimal zu erfüllen, ohne ihr ureigenes
Gesicht zu verlieren. Sie bleiben ein für die Umwelt besonders
freundlicher Baustoff, entstanden aus den Elementen Erde, Wasser,
Luft und Feuer" - und sie bewähren sich in vielerlei Hinsicht
bestens für den massiven Hausbau.
Eigenschaften:
Wärmeschutz: Einschalige Ziegelaußenwände in gängigen
Dicken von 30 oder 36,5 cm, mit Leichtmauermörtel gemauert, erreichen
ohne außen aufgebrachte Zusatzdämmung sicher die "verordneten" k-Werte.
Ziegel bieten zudem Mehrfachnutzen: sie speichern Wärme und Feuchte
und geben sie bei Bedarf wieder ab. Sie wirken angenehm klimatisierend.
Speziell im Sommer gleicht die speicherfähige Masse des Ziegels
Spitzen und Täler von Temperaturschwankungen aus.
Lärmschutz: Bereits 30 cm bzw. 36,5 cm dicke
einschalige Ziegelaußenwände erfüllen die Anforderungen
nach DIN 4109.
Schallschutz: Trennwände zwischen Wohnungen
müssen schalldämmend sein. Schon 24 cm dicke, beidseitig
verputzte Wände aus Ziegeln der Rohdichte 1,6 kg/dm3 bzw. 1,8
kg/dm3 gewährleisten den Schallschutz nach der gültigen
Norm.
Dauerhaftigkeit: Gebrannter Ton ist praktisch
unverrottbar. Funde jahrtausendealter Tontafeln beweisen dies ebenso
wie historische Sichtmauerbauwerke. Drastische Umweltbelastungen
der letzten Jahrzehnte, wie z.B. saurer Regen, konnten ihnen nichts
anhaben.
Dampfdurchlässigkeit: Hohe Dampfdurchlässigkeit
verhindert Tauwasserbildung in der Wand.
Feuerwiderstand: Ziegel sind für den Bauherren
bereits durchs Feuer gegangen. Schon 11,5 cm dicke, beidseitig verputzte
Ziegelwände sind gemäß Norm F 90 "feuerbeständig".
Mit Abstand werden heute die meisten Häuser aus Ziegeln errichtet.
Jeder ausgebildete Maurer ist ein Profi mit handwerklichem Geschick
und technischem Verständnis. Er kennt die Eigenschaften und
Anforderungen des ökologischen Baustoffes. Ziegel-Hersteller
wie Poroton, entwickeln kontinuierlich Techniken, um die Verarbeitung
weiter zu vereinfachen und zu optimieren. So verfügen moderne
Planziegel, anders als frühere Backsteine, über ein ausgetüfteltes
Nut- und Federsystem, welches die Kanten fest verzahnt. Erhöhte
Ausführungssicherheit wird mit der VD-Mörtelrolle erreicht:
Statt den Mörtel mit der Kelle aufzutragen, wird er in einen
Mörtelwagen eingefüllt und gleichmäßig über
die Steinreihe gezogen. Unten tritt der Mörtel aus und liegt
dünn und gleichmäßig auf den Ziegeln. Das Mauern
geht auf diese Weise schneller, unkomplizierter und ist kostengünstiger,
weil eine Menge Mörtel eingespart werden kann. Die sauber aufgetragene
Schicht verschließt die Luftkammern im Ziegel und sorgt dafür,
dass er sein Dämmpotential voll entfalten kann. Die Winddichtheit
wird verbessert, der Schallschutz optimiert.
Feuchtigkeit in den Innenräumen, meist an Wärmebrücken,
ist der häufigste Mangel bei Neubauten: Hier siedeln sich krankmachende
Schimmelpilze gerne an. Poroton-Ziegel reduzieren zum einen die
Zahl der Wärmebrücken. Zum anderen leisten sie von Anfang
an einen hygienischen Wärmeschutz: Problemlos werden die von
Fachleuten geforderten 12,6 Grad Oberflächen-Temperatur an
der Innenseite der Außenwand erreicht - auch im Bereich von
potentiellen Wärmebrücken und bei geringerer Raumtemperatur.
So bleiben Taupunkt und Schimmelgefahr draußen. Ein weiterer
Vorteil des Ziegels ist sein günstiges Austrocknungsverhalten:
Die in den Bau eingetragene Feuchtigkeit, etwa durch Anmachmörtel
und Regen, verschwindet rascher als bei anderen Baustoffen. Und
je weniger Feuchtigkeit im Mauerwerk steckt, desto schneller erreicht
der Ziegel seine maximale Wärmedämm-Leistung.
Poroton-Ziegel zeichnen sich durch gleichbleibend hohe Produktqualität
aus. Sie haben sehr gute statische und bautechnische Werte - in
allen Disziplinen. Aus maßgenauen Steinen entsteht ein fast
fugenloses, nahezu wartungsfreies Mauerwerk. Ob Außen- oder
Innenwand, Fenstersturz, Rollladenkästen, Geschossdecken oder
ein Massivdach - alle Bauteile sind aus dem selben Material verfügbar.
Überdies garantieren Ziegel ein hervorragendes Wohnklima: Der
natürliche Baustoff ist frei von chemischen Zusätzen und
Allergenen.
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