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Der Energiepass |
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Transparenz |
Mit dem Energiepass für Gebäude können schon
beim Kauf, Bau oder Anmietung der Energiebedarf und die damit
verbundenen Kosten der Immobilie eingeschätzt werden.
Für jeden von Vorteil:
Wohnungsunternehmen können ihren Bestand energetisch
„durchleuchten“ und erhalten so wichtige Entscheidungskriterien
für die Instandsetzungs- und Modernisierungplanung sowie
den Verkauf von Objekten.
Vermieter oder Verkäufer haben mit dem Energiepass für
Gebäude ein zusätzliches Marketinginstrument. Mit
steigenden Nebenkostenbelastungen wird in Zukunft „Energieeffizienz“
zum eigenen Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt.
Mieter und Verbraucher können einfach ablesen, ob sie
mit tendenziell eher mit „hohen“ oder „niedrigen“
Energiekosten rechnen müssen. Dies ist eine Entscheidungshilfe
bei der Wohnungs- oder Haussuche und ermöglicht den Vergleich
verschiedener Objekte.
Eigentümern zeigt ein im Energiepass integrierter „Modernisierungs-Berater“,
mit welchen Modernisierungsmaßnahmen welche Energieklasse
erreicht werden kann. Auch Einsparpotenziale werden aufgezeigt.
Allen Marktteilnehmern erleichert der freiwillige Energiepass
die Vorbereitung auf die EU-Gebäuderichtlinie, die ab 4.
Januar 2006 in Deutschland in nationales Recht umgesetzt wird.
Diese Richtlinie sieht die Einführung von Energiepässen
auch im Gebäudebestand für alle Mitgliedsstaaten vor.
Bei jedem Nutzerwechsel einer Wohnung oder eines Gebäudes
wird dann ein Zertifikat über den Energiebedarf vorzulegen
sein.
Für Architekten, Ingenieure und Handwerker ergeben sich
in Zeiten schwacher Baukonjunktur neue Arbeitsfelder bei der
Ausstellung von Energiepässen.
Und nicht zuletzt profitiert die Umwelt – mehr Transparenz
beim Energiebedarf hilft langfristig Energiesparen – und
das eingesparte CO2 vermindert den Treibhauseffekt. |
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