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Der Energiepass |
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Ein Pass für jedes Haus |
Jeder weiss genau, wieviel Kraftstoff
das eigene Auto verbraucht. Aber wie sieht es mit dem Energieverbrauch
der eigenen Immobilie aus? Noch weiss das wohl keiner so genau.
Ab dem 1. Januar 2006 allerdings soll sich das ändern.
Denn in der gesamten europäischen Union, und somit auch
in Deutschland, wird ein Energiepass für Gebäude eingeführt.
Grund dafür ist die Anfang des Jahres 2003 in Kraft getretene
EU-Energieeffiziens -Richtlinie. Sie soll dafür sorgen,
dass der Energiebedarf von Gebäuden reduziert wird und
die dadurch bedingten CO2-Emissionen gesenkt werden. Im Zuge
dieser Richtlinie hat die EU beschlossen, das die Mitgliedsstaaten
einen einheitlichen Energiepass für Neubauten und den Gebäudebestand
einführen. Dessen Erstellung soll für alle Gebäudeeigentümer
Pflicht sein.
Die Bundesregierung hat die deutsche Energieagentur (dena) mit
der Gestaltung und Einführung des Energieausweises in Deutschland
beauftragt. Sie ist als bundesweites Kompetenzzentrum für
Energie tätig. (www.dena.de) Seit Anfang des Jahres 2004
sammelt Sie in einem deutschlandweiten Feldversuch bereits Erfahrungen
mit einem Prototyp des Gebäude Energiepasses. Dieser Feldversuch
soll herausfinden, welches der getesteten Label am Markt ehr
akzeptiert wird. Die Kosten für die Ermittlung der Energieeffiziens
belaufen sich je nach Verfahren und Größe auf 50
bis 180 €uro pro Wohnung und 300 bis 1.000 €uro pro
Gebäude.
Wozu einen Energiepass?
In privaten Haushalten stellen die Heizkosten mit den größten
Anteil der Betriebskosten dar. Noch immer wird in Deutschland
ein Drittel des gesamten Primärenergieverbrauchs für
die Raumheizung und Warmwasserbereitung aufgewendet. Immoernoch
ist, anders als bei vielen Haushaltsgeräten und Autos,
der Energieverbrauch von Gebäuden für deren Nutzer
meist eine unbekannte Größe.
Der Energiepass soll auf dem Immobilien-Markt zu einem wirksamen
Instrument für mehr Transparenz werden. Mit dem Energiepass-Label
soll schon bald so selbstverständlich mit der Energieeffizienz
geworben werden, wie es zb. bei Kühlschränken und
Waschmaschinenschon längst der Fall ist.
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