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Erdwärmesonden |
Umweltwärme ist im Erdreich vorhanden und
wird Erdwärme genannt. Sie wird in Form von Sonneneinstrahlung
oder indirekt in Form von Wärme aus Regen und Luft aufgenommen.
Die Temperatur unterhalb der Frostgrenze ist relativ konstant und
beträgt das Jahr über zwischen 8 und 12 °Grad.
Erdwärmesonden werden senkrecht in den Boden eingebaut. Hierfür
ist eine sog. Sondenbohrung notwendig. Die Sondentiefe wird bereits
bei der Planung festgelegt. Die Länge der einzelnen Erdwärmesonden
beträgt in der Regel zwischen 40 und 100 Meter.
Genehmigung:
Bei Planung und Bau von erdgekoppelten Wärmepumpen sind in
Deutschland die Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und
die wasserrechtlichen Regelungen bzw. die Wassergesetze der Länder
zu beachten.
Werden Erdwärmesonden eingesetzt, kann je nach Bundesland
und Bodenbeschaffenheit ein Genehmigungsverfahren erforderlich sein.
Außer in Wasserschutzgebieten ist der Einsatz von Erdwärmesonden
grundsätzlich überall erlaubt. Dienen Erdwärmekollektoren
als Wärmequelle, genügt meist eine Anzeige bei der zuständigen
Kreisverwaltungsbehörde. Der Fachmannn übernimmt in der
Regel auch die Behördengänge.
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