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Energiegewinnung mit dem Grundwasser |
Grundwasser ist ab einem Wärmebedarf von
ca. 10 kW gut als Wärmequelle nutzbar. Natürlich muss
es hierfür in entsprechender Tiefe vorhanden sein.
Das Grundwasser wird dabei über einen Förderbrunnen erschlossen,
direkt über eine Wärmepumpe geleitet und in einem Schluckbrunnen
dem Grundwasservorkommen wieder zugeführt. Bei einer solchen
Grundwasser-Wärmepumpen-Anlage sind daher in der Regel zwei
Brunnen notwendig. Förder- und Schluckbrunnen (Schluckbrunnen
ist ein Brunnen, welcher zur Rückführung von Wasser in
den Boden dient und damit den Grundwasserspiegel erhöht) müssen
in ausreichendem Abstand zueinander in Grundwasserfließrichtung
liegen, um einen “Temperaturkurzschluß” und eine
damit verbundene Abnahme der Wärmeentzugsleistung zu verhindern.
Da das Grundwasser das Jahr über eine recht konstante Temperatur
aufweist, (ca.8-11 Grad) ist es als Energie- bzw. Wärmequelle
besonders gut geeignet. Bei einer Grundwasser Wärmepumpen Anlage
wird ausserdem das Grundwasser direkt als Wärmeträger
Medium genutzt, daher entstehen nur geringe Wärmetauscherverluste.
Diese Eigenschaften ermöglichen hohe Jahresarbeitszahlen der
Grundwasser Wärmepumpe und besonders bei Anlagen über
10 kW einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber Erdwärmesonden
oder Erdwärmekollektoren.
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